Neue Pflegehunde?

Suri und Kyrill aus dem Tierheim am See warten auf einen Dauerpflegeplatz …

Alles begann mit einem Video

… von dem ich so berührt und begeistert war, dass ich folgenden Kommentar dazu schrieb:

Hallo Jana und Sandra, vielleicht kann ich helfen, ich möchte als Pflegehunde eben solche „ungewollten“ Hundesenioren aufnehmen, ihnen einen schönen Lebensabend schenken, sie rehabilitativ (Mobility, TellingtonTouch) und wenn´s dann soweit ist ebenso palliativ betreuen.

Voraussetzung ist natürlich, dass sich Suri und Kyrill mit den bereits bei Schlaubetal-Caniden e.V. lebenden beiden Hunden Speedy und Chekotee vertragen. Dafür wird zurzeit behutsames Kennenlernen durchgeführt – diese Blog-Serie „Neue Pflegehunde?“ berichtet über unsere Fortschritte.

Hundehospiz bei Schlaubetal-Caniden e.V.

Alte und kranke Hunde aus dem Tierschutz finden bei Schlaubetal-Caniden e.V. rehabilitative und palliative Pflegestellen.

Mein Herz schlägt ganz besonders für alte Hunde. Natürlich für alle Tiere, aber mit den Senioren fühle ich mich eben in besonderer Weise verbunden. Vielleicht weil ich durch meine Körperbehinderung am eigenen Leib spüre, was es heißt, beeinträchtigt zu sein … schließlich es ist nun mal der Lauf des Lebens, dass Altern mehr oder weniger Einschränkungen mit sich bringt – auch bei Tieren.
Andererseits kommt mit dem Alter aber gleichwohl Ruhe, Zufriedenheit, Weisheit und innere Bereicherung – bei einer mehr, beim anderen halt weniger;-)

Für mich ist es ein sehr kostbares Geschenk, einen Hund bis ins hohe Alter begleiten zu dürfen, dabei entsteht eine unbeschreiblich innige Verbundenheit, auch wenn einem der Abschied jedesmal das Herz zerreißt. Aber wenn man ein so großes Herz hat wie ich, dann ist darin viel Platz für viele „graue Schnauzen“:-)

Darum soll mein kleines Hundeheim hier im Verein Schlaubetal-Caniden e.V. in erster Linie ein Hundeseniorenheim sein – noch dazu gelten im Tierschutz alte Hund in der Regel als kaum bis gar nicht vermittelbar, leiden aber meistens umso mehr unter den stressigen Bedingungen, die ein Tierheim im Allgemeinen mit sich bringt.

Mein Verein steht in Austausch und Kooperation mit dem Tierheim am See in Eisenhüttenstadt – dort warten momentan zwei Hundesenioren darauf, in ihre Dauerpflegestelle bei Schlaubetal-Caniden e.V. zu ziehen …

Schlaubetal-Caniden e.V.

Der gemeinnützige Verein Schlaubetal-Caniden e.V. wurde im März 2020 im amtlichen Vereinsregister eingetragen – und dann kam Corona …

Unser Verein wurde gegründet, im Vereinsregister eingetragen, die Gemeinnützigkeit bestätigt, wir gestalteten bereits eine Vereins-Website, eine Facebook-Seite, ein Logo und haben sogar schon Visitkarten … bloß weiß faktisch noch kaum jemand, dass es uns überhaupt gibt. Seit März wurden nämlich sämtliche Veranstaltungen, für die wir gebucht waren, abgesagt – nu, keiner braucht mehr dreimal zu raten, denn wir wissen eh alle, warum: tja, wegen Corona!

Frühjahr und Sommer war also nix, rein gar nix mit „Öffentlichkeitsarbeit zur Bekanntmachung des neuen Vereins“: keine Info-Veranstaltungen, keine Vorträge, kein Hundetraining, kein Mensch-Hund-Coaching, keine Exkursionen etc. etc. etc. – daher auch keine Einnahmen und keine neuen Mitglieder …

Dafür aber ein exquisites Logo:

Unser Logo – künstlerisch umgesetzt von Ute Schwetschke

Wir lassen uns nicht entmutigen und starten mit unserem Vereins-Opening jetzt in Phase 2.0: nicht nur mithilfe der virtuellen sozialen, sondern ebenso mithilfe der reellen regionalen Medien wollen wir uns vorstellen.
Auftaktveranstaltung wird ein „Qigong im Wald“-Event Anfang Oktober sein (sofern das Wetter mitspielt), wo wir durch „Waldbaden“ mit Meditation und Qigong die Natur mit allen Sinnen erspüren. Was wir kennen und lieben (gelernt haben), das schützen wir auch, meinte schon Konrad Lorenz. Insofern soll unser meditatives Naturerleben Weckruf und Sensibilisierung für nachhaltigen Natur- und Artenschutz sein.

Elemente aus Qigong sowie anderen Körper- und Atemtherapien begleiten auch die Ende Oktober startenden Workshops „Mensch-Hund-Team in Balance“, wo wir uns dem Mensch-Hund-Training ganzheitlich nähern.

Selbstverständlich biete ich weiterhin multimediale Vorträge über Wölfe an, zudem Vorträge und Seminare über verschiedene Hundethemen, darunter auch Assistenzhunde. Bei Exkursionen zu Mooren befassen wir uns wiederum mit der Thematik Natur- und Artenschutz.

Der Vorstand von Schlaubetal-Caniden e.V. freut sich über rege Teilnahme in bester Gesundheit!
Mirjam Silber, Vorsitzende / Ute Schwetschke, Schatzmeisterin

LINKS:
https://www.schlaubetal-caniden.de/
https://www.facebook.com/schlaubetalcaniden/

Pflegekätzchen – „Kastrationsmarathon“

Der erste Schritt (eigentlich: Schnitt) in die große weite Welt …

Nachtrag zum Januar 2020

Aus Tierschutzgründen werden Freigänger-Katzen selbstverständlich kastriert – deshalb gab es am 23. Januar 2020 in der Tierarztpraxis Steinsdorf quasi einen „Kastrationsmarathon“: alle vier Kitten wurden an diesem Tag kastriert und haben die Operationen bestens überstanden, nur Deegie war – wie Frau Dr.in Göritz-Kamisch berichtete – besonders taumelig, aber sie ist halt „unser Sensibelchen“ (wahrscheinlich war sie es auch, die in der darauffolgenden Nacht erbrochen hat).
Als die Kätzchen zuhause nach einigen Stunden wieder „richtig“ munter wurden, taten sie etwas höchst Skurriles: mit ihren Pfötchen plantschten sie so arg in den Wasserschüsseln (ihren eigenen und denen der Hunde) herum, dass sie weitläufige Überschwemmungen im Haus verursachten! Dabei hatten sie sowas noch nie gemacht! Doch sie waren wie besessen!! Und wollten keineswegs trinken, sondern bloß Wasser spritzen!! Als es mir schließlich zu bunt (sprich: zu nass!) wurde, leerte ich alle Schüsseln aus und verbarg sie im Abstellraum (natürlich bot ich im Laufe des Tages allen Tieren immer wieder mal Wasser zum Trinken an, doch jedes Mal, wenn ich den Kätzchen ein Schüsselchen Wasser hinstellte, fingen sie sofort wieder mit Plantschen an – ich dachte in meiner Verzweiflung schon, ob sie bei der Narkose Lachgas bekommen hätten, weil sie sich dermaßen „lustig“ anstellten).
Am Tag danach war der Spuk vorbei (keine Herumplantschereien mehr – die Wasserschüsseln blieben bis auf „normales“ Trinken unberührt)! Und die Kätzchen waren wie gewohnt munter, verspielt und verschmust!

Ayla ist in wenigen Tagen auch an der Reihe und wenn sie sich erholt hat, dürfen alle Katzen denn endlich in die schon lang ersehnte Freiheit:
Ruf der Wildnis;-)

Wir bedanken uns von ganzem Herzen
bei der Tierarztpraxis Steinsdorf für das Sponsoring der Kastration einer kleinen Katze (Deegie)!

Pflegekätzchen – 6 Monate

Inzwischen sind die Kitten alle kastriert und Ayla ist demnächst dran …

Gel Mirjam, wenn wir dann kastriert sind, dürfen wir endlich raus?!

Nachtrag vom Januar 2020

Die Kitten sind nunmehr ein halbes Jahr alt und fast so groß bzw. sogar größer als ihre Mami Ayla!

Jedes Kätzchen hat seine eigene Persönlichkeit:

DEEGIE ist und bleibt unser „Sensibelchen“: zwar sehr selbständig und abenteuerlustig, aber keine Nerven, eben höchst empfindsam;-)

FRALIE ist eine richtige Schmusekatze geworden und ich bin ihr „Rund-um-die-Uhr-Liebesobjekt“;-)

TULIE ruht total in sich und lässt sich durch so gut wie gar nichts aus der Fassung bringen – nicht einmal durch Gizmo;-)

Und unser einziger Junge, WYMEZ, ist ein närrischer Wirbelwind, der ständig Schabernack im Kopf hat und dem nichts schnell genug geht, was er prontissimo mit lautstarkem Miauen kundtut;-)

Alle lieben es natürlich, bei mir zu sein, v.a. am Schreibtisch (und auf dem Laptop)! Kuscheln mit Mirjam ist das Non-plus-ultra:-)

Wenn ich mir´s mit meinen Studienunterlagen auf dem Sofa gemütlich mache, sind sofort die Samtpfötchen zur Stelle, denn Lernen und Lesen ist ja Kuschelzeit!
Während ich mir hingegen mit dem Lernstoff das Hirn zermartere, lernen die Kätzchen „im Schlaf“;-)

Deegie lernt im Schlaf;-)

Obwohl die Katzenkinder schon so groß sind, kommt es doch noch hie und da vor, dass sie bei ihrer Mami Ayla „andocken“ – echt köstlich:-)
Aber da bei Ayla keine Milchdrüsen mehr spürbar sind, nehme ich an, dass faktisch kaum noch Milch rauskommt, sondern es sich um Momente von Zärtlichkeit und Geborgenheit handelt, die nicht nur die Kleinen, sondern auch die Großen genießen:-)

Pflegekätzchen – 4 Monate

Die Vorbereitungen für die Vereinsgründung waren höchst arbeitsintensiv, daher vergingen seit dem letzten Blog-Eintrag mehrere Wochen. Mittlerweile sind es keine Babykätzchen mehr, sondern muntere und kecke „Jungspunde“, die viel Freude, aber auch viel Arbeit machen. Obwohl die Kitten schon groß sind, lieben sie es immer noch, bei Ayla nuckelnd „anzudocken“ – und Ayla liebt es auch …

Wir sind schon groß, nuckeln aber immer noch gern bei unserer Mami!

Nachtrag zum November 2019

Obwohl die Kätzchen bereits 19 Wochen alt sind und Unmengen an Fleisch und Fisch vertilgen, werden sie immer noch von ihrer fürsorglichen Mama gestillt. Sie dürfen jederzeit, wenn sie wollen, bei ihr trinken, zudem ruft Ayla sie sogar mit lautstarkem Miauen zu sich: spätabends ist stets Nuckel-Runde angesagt und Ayla genießt es, auch wenn die großen und schweren Katzenkinder auf ihr drauf liegen;-)
Einziger Nachteil ist, dass sie, solange sie noch säugt, nicht kastriert werden kann und infolgedessen nicht hinaus darf … da aber inzwischen das ganze Haus den Katzen gehört, es sich abenteuerlich in den Bücherregalen und auf den Schränken herumklettern, lustig miteinander Fangen und mit Schokopapierkugeln Fuß- bzw. Pfotenball spielen lässt, gibt es mehr als genug Abwechslung, nicht zu vergessen: Kuscheln und Schmusen sind ja ebenso wichtige und noch dazu zeitintensive (!) Angelegenheiten;-)

Die Katzenkinder entfalten immer mehr ihre eigenen Persönlichkeiten und sind schon echte Charakterköpfe geworden:

Foto © Copyright Anja Schwetschke 2019

WYMEZ (früher Hörnchen, am Foto im Vordergrund), unser einziger Junge, ist ein frecher süßer Bengel, ein Wirbelwind, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf eine meiner Schultern springt (wenn er diese mal nicht genau trifft, nutzt er seine Krallen, um an meinem geplagten Rücken hochzukraxeln, was dann für mich nachvollziehbarerweise weniger lustig ist)! Aber danach lässt er sich – warm und flauschig um meinen Nacken gewickelt – von mir herumtragen, wobei er genussvoll an meinem Zöpfchen lutscht.

DEEGIE (früher Tigerchen, am Foto links hinter Wymez) blieb ein „Sensibelchen“ durch und durch – wenn ihr irgendwas nicht koscher erscheint (und das kommt bei ihr öfter vor), verschwindet sie sofort in einem ihrer Geheimverstecke. Doch im „normalen“ Alltag ist sie immens neugierig und verspielt. Zum Ausruhen trappelt sie immer zu mir, kuschelt sich in meinem Schoß zu einem „Katzenbällchen“ zusammen und schläft auf der Stelle ein.

FRALIE (früher Bäckchen, am Foto hinter Deegie) ist total vernarrt in mich und weicht kaum von meiner Seite – ihre Lieblingsbeschäftigung ist es, mit mir zu schmusen und dabei zu schnurren wie ein Traktor. Zwischendurch „umarmt“ sie meinen Kopf und verpasst mir „Liebesbisse“ – glücklicherweise meist bloß in mein immer noch dichtes Haar;-) Aber auch sie ist natürlich ganz schön verspielt und tobt wild mit den anderen herum.

TULIE (früher Bärli), immer schon die größte und schwärzeste von allen Kitten (nur ihre Kehle ziert ein weißer Querstreifen), ist die Unkomplizierteste. Sie erweckt den Eindruck, als wäre sie völlig autark und würde gänzlich in sich selbst ruhen. Klarerweise rennt, hüpft, rauft, spielt und kuschelt sie gern mit den anderen – eben wie jedes kleine Kätzchen, doch sie strahlt dabei eine Art Gelassenheit aus, die mich vermuten lässt, dass sie eine „weise alte Seele“ in sich trägt.
Sie hat die Angewohnheit, mir beim Ausmisten der Katzenklos zuzuschauen, was sie mit einer solchen Akribie tut, dass ich jedes Mal schmunzelnd sage: „Nu, kommst du wieder kontrollieren, ob ich auch alles ordentlich mache?!“
Jedenfalls ist sie die Einzige, bei der es zurzeit vorstellbar wäre, sie weiterzuvermitteln – ohne weiteres auch auf einen Einzelplatz: sie genügt sich selbst;-)
Jedoch in Anbetracht der Vielzahl an Katzenwürfen im heurigen Jahr erscheint es mir illusorisch, jemanden zu finden, die/der ein Kätzchen aufnimmt – aber Interessierte können mich gerne kontaktieren!
Wie erwähnt, als Tulie’s zweiter Name wäre „Sofia“ passend, nur manchmal setzt sie einen so naiven, überraschten, fragenden und zugleich indignierten Gesichtsausdruck auf, dass sie unglaublich komisch dreinschaut, wie hier auf dem Bild!

Foto © Copyright Anja Schwetschke 2019

Pflegekätzchen – 30. Tag

Nicht nur Ayla lässt sich Frischfleisch schmecken, sondern auch die Kitten probieren bereits davon, denn das viele, viele Spielen macht natürlich mega-hungrig!

Nachtrag zum August 2019

Sämtliche Fotos in diesem Blog-Beitrag: © Copyright Ute Schwetschke 2019

Ayla lässt sich das frische Fleisch schmecken, leckt sich danach das Mäulchen, um schließlich fragend zu kucken: „Und – gibt´s noch was?!“

Bäckchen und die anderen Kitten fressen zum ersten Mal Fleisch.
Bärli hat´s auch geschmeckt, doch dann bemerkt er die große Kamera und erstarrt zunächst, um danach – frohgemut sich sein Schnäuzchen ableckend – das neue Ding zu inspizieren!

Bärli wälzt sich wieder mal im (sauberen!) Kittenklo und Tigerchen wartet auf eine Gelegenheit, auch hinein zu hopsen;-)
Bäckchen im Anmarsch! Tigerchen unterwegs – hält an der Tür inne, als sie draußen die Hunde hört!
Hörnchen beim Kachelofen und gestärkt von der ersten Fleischmahlzeit!





Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
Bärli im Clinch mit Tigerchen, deren Miene eindeutig verspricht: „Mich kriegste nicht unter!“

Tigerchen wieder mal „in action“! Sie will hoch hinaus! Das nennt man Chuzpe!

Pflegekätzchen – 26. bis 30. Tag

Unglaublich, wie rasant die Kitten-Entwicklung vorangeht! Obzwar immer noch Winzlinge, flitzen die Kätzchen bereits durchs Zimmer, spielen Verstecken, Fangen und auch schon Auflauern …

Wir werden immer größer … und natürlich auch immer frecher!

Nachtrag vom August 2019

Nicht mal mehr Mamis Schwanz ist vor unseren Spielattacken sicher!!

Die Kleinen benutzen schon sehr brav das Katzenklo – das ging ganz automatisch, weil sie es sich von Mami Ayla abgeschaut hatten!
Überhaupt lieben sie es, dort mit simplen Alltagsgegenständen, wie Eisboxen, Schaufeln und Besen, herumzuspielen!

Bäckchen spielt liebend gern mit dem Löwen, denn bei dem wackelt der Schwanz so lustig!

Eigentlich will Ayla ja ein wenig schlafen, doch im Katzenzimmer geht´s rund!

Aber irgendwann werden auch die muntersten Kätzchen hungrig … und Ayla kann ganz behaglich ein Nickerchen machen!

Pflegekätzchen – 25. Tag

Tigerchen war an diesem Tag ganz besonders kuschelig und anhänglich, sodass ich sie den ganzen Tag mit mir herumtrug …

Nachtrag vom August 2019

Ganz besonderes Kuschelbedürfnis

Vielleicht hing es damit zusammen, dass ich ihr tags zuvor etwas zugefüttert hatte (seitdem sie laufen kann, war sie unentwegt „in action“ und nahm deshalb vom vielen Herumrennen ab, was ich natürlich durch Zusatzfütterung per Babyfläschchen ausgleichen wollte, noch dazu war sie ja von den Kitten die kleinste). Völlig k.o. von ihrem Power-Marathon, war das süße Mädel an diesem Tag so unglaublich kuschelbedürftig, dass sie gar nicht weg mochte von mir. Jedesmal, wenn ich sie runtersetzte, wollte sie sofort wieder hochgenommen werden, was sie mir nicht nur mit lautstarkem Fiepen kundtat (stimmlich hatte sie noch ausreichend Kraft!), sondern auch durch Hochklettern an meinem Hosenbein!
Insofern bestens „dressiert“, trug ich die kleine Tigerchen also den ganzen Tag – mit Ausnahme des „Tankens“ bei ihrer Mami Ayla – mit mir herum … hat denn eigentlich noch niemand ein Tragetuch für Katzenbabies erfunden?!?



Tigerchen genoss diese Sonderbehandlung in vollen Zügen und machte es sich an allen möglichen und unmöglichen Stellen auf mir bequem. Die meiste Zeit schlief sie ja eh, aber wenn sie wach war, rollte sie sich in meiner Hand auf den Rücken und ließ sich das Bäuchlein kraulen oder wir spielten Pfötchen-Finger-Haschen oder sie krabbelte auf mir rum, damit sie sich den nächsten bequemen Schlafplatz sicherte:-)


Nur als die Hunde (für die es ungewohnt war, eines der Baby-Kätzchen außerhalb des Katzenzimmers zu sehen) allzu neugierig ihre Nasen nach ihr ausstreckten, da wurde aus dem kleinen Tigerchen ein „großer Tiger“ mit zurückgelegten Ohren und Fauchen, was die Hunde umgehend wieder auf ihren Respektabstand zurück verwies! Da kann man nur sagen: klein, aber oho;-)

Shir Khan (junior) läst alle erbeben;-)

Vielleicht wollte mir die süße Tigerchen durch ihre besondere Anhänglichkeit aber auch bloß mitteilen, dass sie das Kätzchen sein will, welches ich zusammen mit Ayla behalten soll …

Pflegekätzchen – 13. bis 24. Tag

Mit den Kätzchen ist immer was los! Tagtäglich sind neue Fortschritte zu beobachten und vor lauter Freude, Lachen, Schmunzeln und Staunen beim Live-Kino kam ich gar nicht mehr dazu, den Blog weiterzuschreiben …

Wir können schon laufen!

Nachtrag vom August 20219

WELT, WIR KOMMEN!
Auch wenn die große weite Welt momentan erst aus einem Teil des Katzenzimmers besteht, so ist es für die Kitten doch ziemlich spannend und aufregend, dies alles zu erkunden – und das auf vier Pfoten GEHEND (Robben und Krabbeln war gestern, was eine Katze von Welt sein will, läuft natürlich in zierlichen Schrittchen über´s Parkett – wenn wir mal ausrutschen, tun wir so als ob gaaaaaar nix passiert sei, stehen wieder auf und stolzieren hocherhobenen Schwanzes weiter)! Aber im Grunde unseres Herzens sind wir schon froh, wenn unsere Mami in der Nähe ist!

Der „Spielplatz“ riecht zwar faszinierend, aber ganz geheuer ist den Kleinen das alles noch nicht und daher zieht es sie bald wieder zur Wurfkiste, wo Mami wartet, zurück.

Hab ich nicht süße Kitten?!

Seit neuestem lieben es die Kitten, auf den Teppich vorm Katzenklo zu wandern, dort ein wenig mit den Borsten des Besens zu spielen und dann selig einzuschlafen – Bäckchen ist schon da und Tigerchen kommt nach …

Bin ich hier eh richtig?!

Mami Ayla nimmt ihre Mutterpflichten sehr ernst: kaum fiept irgendwo eines der Kitten, läuft sie schon hin, „gurrt“ ihm liebevoll und tröstlich zu, während sie dem Ausreißerchen mit ihren Pfoten wieder zur Wurfkiste zurück verhilft. Da die Kleinen nun schon ziemlich aktiv unterwegs sind, weiß sie manchmal gar nicht, wohin sie zuerst rennen soll, wenn aus jeder Himmelsrichtung ein Katzenpieps ertönt …

Und bei der täglichen Hygiene versteht sie gar keinen Spaß, da müssen alle durch;-)


Beim Putzen kann´s schon mal vorkommen, dass sich das eine oder andere Kätzchen „vertschüst“, was natürlich Aylas Aufmerksamkeit ganz und gar nicht entgeht, weshalb sie dann um sich schaut: „Nu, fehlt denn da nicht noch wer?!“

Endlich sind alle blitzblank sauber!

SO macht frau das!!

Dann heißt es streng: „Und jetzt marsch ins Körbchen!“ Schließlich müssen auch Mamis mal schlafen;-)